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05. bis 07. Juni 2018
FabCon 3.D
Das Event der 3D-Druck Community

Perspektive 3D-Druck - Norddeutschland als führender Standort für additive Fertigungsmethoden im Hafen- und Logistikumfeld

Während der Megatrend „Globalisierung“ an Bedeutung verliert, spielt die zunehmende Integration der physischen und der digitalen Welt eine immer wichtigere Rolle auch für die maritime Wirtschaft. Der zunehmende Einsatz additiver Fertigungsverfahren (3D-Druck) wird schon in den nächsten Jahren gravierende Auswirkungen auf Branchengrenzen, Wettbewerbsformen und Geschäftsmodelle nach sich ziehen. Die maritime Wirtschaft dürfte von dieser Entwicklung über kurz oder lang in besonderem Maße betroffen sein. Vor diesem Hintergrund erscheint es aus norddeutscher Sicht sinnvoll, die vorhandenen Kompetenzen im Bereich 3D-Druck zu bündeln und den Einsatz additiver Fertigungsverfahren in den maritimen Schlüsselindustrien zu stärken. Ausländische Seehäfen machen es den Deutschen vor: Rotterdam verfolgt bereits seit geraumer Zeit die Vision, den Hafen zu einem Knotenpunkt für den industriellen 3D-Druck auszubauen und sich durch die frühzeitige Fokussierung auf Additive Manufacturing Wettbewerbsvorteile im Wettbewerb der Seehäfen zu sichern. Die Niederländer haben bereits Ende November ein 3D-Metalldruck-Zentrum „Rooterdam Additive Manufacturing Laboratory“ (RAMLAB) eingeweiht. In der Anlage sollen künftig Ersatzteile für den maritimen Schiffsverkehr durch 3D-Druck entstehen. Vor diesem Hintergrund erscheint eine Innovationsoffensive auch in Hamburg zwingend geboten, die u. a. das Ziel verfolgen sollte, die Elbmetropole als Zentrum für die 3D-Grundstofflogistik und Plattform für den (maritimen) 3D-Druck zu etablieren.

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